Um der Bedeutung des Schutzgebietes und dem wachsenden Erholungsdruck gerecht zu werden, wird ab Mai 2026 ein Rangerdienst die bestehende Reservatsaufsicht ergänzen.
Der Klingnauer Stausee ist ein herausragendes Naturschutzgebiet. Gleichzeitig ist er ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet, das jährlich rund 100'000 Besuchende anlockt: Spaziergänger/innen, Velofahrer/innen und Skater/innen, aber auch Fischer, Ornitholog/innen und Fotograf/innen. Der Erholungsdruck in der Region wird durch das Bevölkerungswachstum weiter zunehmen.
Heute erfolgt die Beaufsichtigung der Besuchenden sowie der Vollzug der jagdpolizeilichen Aufgaben durch einen Reservatsaufseher. Zudem hilft das Team des Naturzentrums als Anlaufstelle für Fragen und sensibilisiert die Besuchenden in der Ausstellung und auf Führungen. Ergänzend soll der Rangerdienst Klingnauer Stausee zur Sensibilisierung der Erholungssuchenden beitragen.
An der Schnittstelle zwischen Mensch und Natur
Die Ranger/innen werden draussen im Schutzgebiet die Besuchenden informieren und vertieft über die Schutzziele aufklären. Auf regelmässigen Rundgängen werden sie Fragen beantworten, aber auch aktiv auf die Besuchenden zugehen, sie über die Naturwerte und Besonderheiten am Klingnauer Stausee informieren, über die Bedeutung des Schutzgebietes aufklären und auf die geltenden Regeln hinweisen. Die Mitarbeitenden des Rangerdienstes werden dabei das Dekretsgebiet, das Wasser- und Zugvogelreservat sowie den Perimeter des Auenschutzparks gleichermassen abdecken. Der Fokus wird auf den besonders frequentierten Bereichen und Jahreszeiten liegen.
Der Rangerdienst Klingnauer Stausee wird im Auftrag des Departements Bau, Verkehr und Umwelt durch das BirdLife-Naturzentrum organisiert und wird im Mai 2026 den Betrieb aufnehmen. Vorgesehen ist ein Team von drei Mitarbeitenden mit einem Gesamt-Pensum von 60%.
Kontakt
Der Rangerdienst Klingnauer Stausee ist bereits per E-Mail erreichbar:
> rangerdienst@naturzentrum-klingnauerstausee.ch
Weitere Informationen folgen im Mai, wenn der Rangerdienst in Betrieb gehen wird.
