Der Rangerdienst arbeitet an der Schnittstelle zwischen Mensch und Natur. Seine wichtigste Aufgaben sind die Information und Sensibilisierung der Besuchenden im gesamten Schutzgebiet.
Die wichtigste Aufgabe des Rangerdienstes ist der Kontakt mit und die Information der Besuchenden draussen vor Ort. Dazu sind die Mitarbeitenden regelmässig auf Rundgängen durch das Schutzgebiet unterwegs und stehen für Fragen zur Verfügung. Sie gehen aber auch aktiv auf die Besucher/innen zu, informieren sie über Flora und Fauna, spannende Aktualitäten und die Besonderheiten am Klingnauer Stausee. Sie klären über die Bedeutung und den Schutz des Gebietes auf und weisen auf geltenden Regeln hin. Zur Information gehören zudem Infostände, die vom Rangerteam betreut werden.
Neben der Information und Sensibilisierung achten die Ranger/innen auf ihren Rundgängen zudem auf den Zustand der Infrastruktur. Stellen sie zum Beispiel fehlende Schilder, beschädigte Bänke oder weitere Mängel fest, melden sie dies den verantwortlichen Stellen. Bei Bedarf helfen sie bei der Instandstellung der Infrastruktur.
Das Einsatzgebiet
Die Mitarbeitenden des Rangerdienstes Klingnauer Stausee decken auf ihren Rundgängen alle Bereiche der verschiedenen Schutzgebiete ab: Das Dekretsgebiet, das Wasser- und Zugvogelreservat WZV sowie den gesamten Perimeter des Auenschutzparks. Sie sind also nicht nur am Stausee selbst, sonder auch in den Auenrelikten wie der Koblenzer Giriz und dem Weerd-Fischergrien oder auch im Leuggernfeld unterwegs. Der Fokus liegt dabei auf den am stärksten von Besucher/innen frequentierten Bereichen der Schutzgebiete.

